Traniningslager

Erstellt am 25. April 2008 von pelicanino.
Kategorien: Training.

Vom 13. bis zum 15. Juni geht es für das Team Taifun Luta Livre ins Trainingslager an die Sportschule Hennef.

Während der drei Tage liegt der Fokus ganz besonders auf Sparring, Takedowns und Strategie, um noch besser auf bestimmte Wettkampfsituationen vorbereitet zu sein.

Hierzu steht uns exklusiv die schuleigene Judohalle zur Verfügung, so dass wir uns ganz auf uns und unser Training konzentrieren können, ohne jede Ablenkung.
Zur Entspannung und Regeneration verfügt die Sportschule über einen ausgedehnten Außenbereich und ein Wellnessresort mit Sauna, Dampfbad und Schwimmbecken.

pelicanino

www.SPORTSCHULE-HENNEF.de

ZONA No Gi Cup 2008 in Amsterdam

Erstellt am 21. April 2008 von pelicanino.
Kategorien: Turnier.

Team Taifun Luta Livre ging am 20. April auf Reisen und trat zum ersten ZONA No Gi Cup 2008 in Amsterdam an. Armin, Chris, Oren, Abo, Chris und ich sind, wie schon oft zuvor, morgens in aller unwirklichen Herrgottsfrühe ins Auto gestiegen und haben uns auf den Weg ins benachbarte Holland gemacht. Dank Navi haben wir die Location auch sofort gefunden, das war auch schon mal anders. Den lästigen Routenausdruck, den ich sowieso nicht benutzen kann, konnte ich mir somit sparen.

Die Sporthalle war schon mal eine Ansage. Nicht so eine dieser berüchtigten 70er Jahre Turnhallen mit stinkenden Toiletten und Mief-Muff-Geruch, sondern hypermodern, hell und sauber. Sport, so scheint es, genießt bei unseren Käselieferanten wohl einen anderen Stellenwert als bei uns in der Heimat. Wie gesagt, der erste Eindruck war schon einmal positiv. Guter Start.

Um es vorweg zu nehmen: die Organisation des Events war doch recht ungewöhnlich, um nicht zu sagen scheisse. Damit meine ich nicht den Ablauf, der war einwandfrei, zeitnah und reibungslos. Top Leistung. Ungewöhnlich (scheisse) war, dass es kein Rules-Meeting gab, keine Pool-Listen aushingen und Coaching verboten war.

Die Rules waren ausschließlich im Vorfeld im Internet einzusehen, was ich natürlich nicht gemacht habe. Fragen?, Pech gehabt, im Zweifelsfall wurde man disqualifiziert. Deswegen war die Order für uns: kein Slammen, kein Stalling, keine gefährlichen Neckcranks und nicht auf Punkte.

Anstatt Pool-Listen auszulegen, wurden die Divisions per Mikrophon ausgerufen und dann die einzelnen Kämpfer von der 2×2 Meter (kein Witz) Warm-up-Area abgeholt. Akustisch war das eher nicht zu so einfach zu verfolgen, so dass wir jeder Zeit in Alarmbereitschaft waren. Trotzdem wurde das Turnier sehr zügig und ohne nennenswerte Verzögerungen durchgezogen. Das war schon eine gute Leistung.

Da die gesamte Mattenfläche großräumig von Absperrzäunen umgeben war und die Coaches nicht an die Tatame zugelassen wurden, wirke das Turnier etwas steril. Jedoch hat es sich trotz Verbot keiner nehmen lassen, aus 15 Meter Entfernung Anweisungen und Kommandos zu brüllen. Armin war wieder voll in seinem Element. Man wird es auf den Video-Aufzeichnungen unverwechselbar zu hören bekommen.

Zu den Kämpfen:

Chris machte den ersten Kampf und konnte seinen Gegner schnell mit seiner Spezialtechnik Heelhook finishen. Im Finale musste sich Chris dann leider mit einem Triangle geschlagen geben, sehr unnötig.

Abo wurde in seinem Match sofort nach Beginn mit einem Takedown überrascht, konnte den Punkterückstand aber wieder wett machen und hat den Kampf sogar phasenweise dominiert. Schlussendlich hat Abo aber nach Punkten verloren, unnötig die Zweite.

Oren hat seinen ersten Kampf souverän nach Punkten gewonnen, mit schönen Takedowns und einem engen Topgame die Points geholt. Gegen den späteren Finalisten musste Oren im zweiten Kampf mit Armbar tappen. Im Kampf um Platz 3 hatte Oren das Nachsehen, er unterlag trotz guter und energischer Aktionen nach Punkten.

Ich habe meine vier Kämpfe gewonnen, drei mit Submission (Triangle, up-side-down-Armbar, Body-Triangle) und das Finale nach Punkten.

Nach der Siegerehrung ging es sofort in die Duschen und dann ab auf den Nachhauseweg, natürlich mit dem obligatorischen Zwischenstopp bei McDonald`s. Tradition ist Tradition bleibt Tradition.

Das Turnier war vielleicht ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber trotzdem hat es sich vollends gelohnt, den Weg anzutreten. Erfahrung bekommt man nicht durch nachdenken oder im Board posten, sondern nur durch kämpfen. Bonus: man bekam wieder einmal schmerzlich seine Schwachstellen gezeigt; wir wissen nun aber, woran wir intensiv arbeiten müssen.

Es war wieder einmal ein Hammer-Tag…und noch ein Danke an Chris für die Unterstützung und das Filmen.

pelicanino

ZONA No Gi

Open Mat Vol. 2

Erstellt am 13. April 2008 von pelicanino.
Kategorien: Open Mat.

Am 8. Juni findet die zweite Ausgabe der Open Mat statt, die erfolgreich Anfang April bei Gracie Barra Germany in Dortmund startete.

Die Idee hinter der Serie ist, die Open Mat in mehr oder minder regelmäßigen Abständen von verschiedenen Grappling-Teams in NRW organisieren und hosten zu lassen.

Am Anfang war es nur ein Gedanke…

pelicanino

Open Mat I

Erstellt am 7. April 2008 von pelicanino.
Kategorien: Open Mat.

Was in anderen Ländern schon längst Gang und Gäbe ist, haben wir in der Grappling-Schlusslicht-Oase Deutschland nun endlich auch auf die Beine gestellt. Eine Open Mat. Hosianna.

Ein dickes thanx noch einmal an das Team von Gracie Barra Germany um Gong Fu, Kojak und Co. für die Organisation und den erfolgreichen Erstversuch.

Eine Neuauflage mit durchaus denkbarem Regelmäßigkeitsanspruch ist schon in Planung und wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Freundschaftliches Rollen in relaxter Atmosphäre. Mit Gi, ohne Gi, im Stand, aus der Guard; Techniken austauschen oder einfach nur reden. Jede wie er wollte. Alles ohne Politik und Konkurrenzgehabe. So lautet das Modell einer Open Mat, und so war es vergangenen Sonntag schließlich auch. Einfach nice.

Gerade für Anfänger und Turnier-Neugierige ist so eine Open Mat eine gute Möglichkeit abseits des heimischen Trainings und in gelassener Umgebung mit Fremden zu rollen, “Turnier-light” sozusagen.
Und auch für die routinierten Grappler ist es immer wieder hilfreich zu erfahren, wie andere Teams kämpfen, welche set-ups zum Repertoire gehören und wie gesweept wird. Den “aha-Effekt” gab es somit inklusive.

Am Ende des Tages konnte jeder etwas mit nach Hause nehmen, hoffentlich, und wenn es nur eine dieser extrem leckeren Mohnschnecken war. Exquisit.

Vielleicht kann man für die nächste Auflage ja doch noch Judokas, WT-Anti-Grappler oder Ringer begeistern, gerade im Standkampf kann man sich doch noch so einiges abgucken. Man muss es den Jungs halt nur irgendwie schmackhaft machen. Aber so ein Plunder-Teilchen kann schon Wunder wirken. Mal sehen.

pelicanino

Tiger-Camp in Thailand – Erfahrungsbericht

Erstellt am 4. April 2008 von trabo.
Kategorien: Reisen, Thailand, Trainingscamp.

Bangkok
Endlich ist es soweit; der Urlaub geht los.
20:15 ging unser Flieger los Richtung Bangkok wo wir dann nach 11 Stunden angekommen sind.
Wir bleiben erst mal zwei Tage hier bevor es in das Trainingscamp geht.
Wir haben uns in einem schönen 4 Sterne Hotel, den Twin Towers Hotel in Bangkok, einquartiert

weiterlesen…