Was in anderen Ländern schon längst Gang und Gäbe ist, haben wir in der Grappling-Schlusslicht-Oase Deutschland nun endlich auch auf die Beine gestellt. Eine Open Mat. Hosianna.
Ein dickes thanx noch einmal an das Team von Gracie Barra Germany um Gong Fu, Kojak und Co. für die Organisation und den erfolgreichen Erstversuch.
Eine Neuauflage mit durchaus denkbarem Regelmäßigkeitsanspruch ist schon in Planung und wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Freundschaftliches Rollen in relaxter Atmosphäre. Mit Gi, ohne Gi, im Stand, aus der Guard; Techniken austauschen oder einfach nur reden. Jede wie er wollte. Alles ohne Politik und Konkurrenzgehabe. So lautet das Modell einer Open Mat, und so war es vergangenen Sonntag schließlich auch. Einfach nice.
Gerade für Anfänger und Turnier-Neugierige ist so eine Open Mat eine gute Möglichkeit abseits des heimischen Trainings und in gelassener Umgebung mit Fremden zu rollen, “Turnier-light” sozusagen.
Und auch für die routinierten Grappler ist es immer wieder hilfreich zu erfahren, wie andere Teams kämpfen, welche set-ups zum Repertoire gehören und wie gesweept wird. Den “aha-Effekt” gab es somit inklusive.

Am Ende des Tages konnte jeder etwas mit nach Hause nehmen, hoffentlich, und wenn es nur eine dieser extrem leckeren Mohnschnecken war. Exquisit.
Vielleicht kann man für die nächste Auflage ja doch noch Judokas, WT-Anti-Grappler oder Ringer begeistern, gerade im Standkampf kann man sich doch noch so einiges abgucken. Man muss es den Jungs halt nur irgendwie schmackhaft machen. Aber so ein Plunder-Teilchen kann schon Wunder wirken. Mal sehen.
pelicanino
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