Tiger-Camp Thailand

Tag 1
Endlich ist es soweit der Urlaub geht los.
20:15 ging unser Flieger los Richtung Bangkok wo wir dann nach 11 Stunden angekommen sind.
Wir bleiben erst mal zwei Tage hier bevor es in das Trainingscamp geht.
Wir haben uns in einem schönen 4 Sterne Hotel den Twin Towers Hotel in Bangkok einquartiert

Den ersten Tag haben wir in einem riesigen Einkaufscenter mit shoppen verbracht. Es ist schon erstaunlich, ich finde die vielen Dönerbuden auf einem Fleck am Düsseldorfer Hbf schon viel, aber dort gab es eine ganze Etage (riesig) wo man z.B. nur Handys kaufen konnte. Hmm, wie sagt man nun: Konkurrenz belebt das Geschäft.

Nach ca. zwei Stunden in dem Center und zwei Mahlzeiten, eine davon in einem typischen Thai Restaurant, sind wir wieder ins Hotel zurück gefahren.

Wieder im Hotel testeten Kaan und Ramin das Fitnesscenter und den Pool, währenddessen ruhte ich mich aus, da der Tag doch recht anstrengend war; 11 Stunden Flug, 5 Stunden Zeit Unterschied können einen schaffen. Evtl. werden wir noch später auf den Nachtmarkt hier in Bangkok gehen.
Morgen steht in jedem Fall ein Besuch im Thaiboxstadion an, ansonsten ist erstmal noch nix geplant.

Tag 2
Heute war ein recht fauler Tag. Ramin und Kaan waren vor dem Frühstück im Hotel Pool schwimmen, ich konnte mich nicht recht aufraffen und habe ein wenig relaxt.

In unserem Hotel gab es auch einen Spa Bereich, den wir dann mittags nutzten, da wir eine Thaimassage pro Person frei hatten. Diese haben wir eine Stunde genossen, um dann gelockert zum Essen zu gehen.

Da es schon spät am Nachmittag war, sind wir mit einem TukTuk ins Thaibox Stadion gefahren. Nun es ist mein vierter Besuch in Thailand, aber mein erster
Besuch in so einem Stadion, die Erwartung war groß, das Stadion leer bis auf Touris dementsprechend waren auch die Kämpfe, von langweilig bis hin zu schlecht abgesprochen.

Ab und an hat man allerdings doch einen Eindruck bekommen wie es dort abgehen muss wenn es voll ist bzw. richtig gute Kämpfe stattfinden, jeder Schlag mit dem Knie oder Elenbogen wird mit lauten ajjj ajjj begleitet von den Thais. Das kommt mir bekannt vor, von den ValeTudo Fights unserer Jungs aus der Taifun Ecke.

Stadion

Nach den Kämpfen sind wir noch über einen Nachtbazar gegangen, haben dort was gegessen, waren gegen halb 10 im Hotel und danach war bei den anderen beiden nur noch schlafen angesagt.

Tag 3
Um 09:15 bin ich zufällig wach geworden, eigentlich wollten wir um 10 Uhr schon im Taxi sitzen auf dem Weg zum Flughafen. Nun das hat den Tag etwas hektischer anfangen lassen, aber es ist alles reibungslos von Statten gegangen. Um 12:25 saßen wir im Flieger, der uns nun nach Phuket bringen soll, zum eigentlichen Ziel unserer Reise: das Thai/MMA Camp.

Das Wetter auf Phuket wae schon viel versprechend im Gegensatz zu Bangkok, das war schon mal ein guter Auftakt.
Am Flughafen wurden wir von einem Fahrer abgeholt, der uns in das 45 Minuten entfernte Camp gebracht hat. Nach ein paar Formalitäten waren wir angekommen und konnten einen ersten Eindruck von dem Camp gewinnen. Sonntags ist kein Training, von daher war es in dem Camp recht ruhig.

Ramin und Kann haben direkt die Matten eingeweiht und eine Runde gerollt.
Leider konnte ich nicht mitmachen, bin mir auch noch nicht so sicher ob ich morgen an unserem ersten Tag direkt einsteigen kann, ich bin froh das ich mich überhaupt auf den Beinen halten kann, aufgrund von starker Rückenschmerzen bewege ich mich wie ein alter Mann von 100 Jahren. Mal sehen was die ganzen Salben bringen damit ich schnell mit rollen kann.

Abends waren wir gut essen; Kosten ca. 4 Euro für jeden, für ein sehr schmackhaftes Essen und zwei Getränken im Restaurant.

Tag 4
Erste Trainingseinheit:
Der erste Trainingstag im Camp. Um 9 geht es los für Kaan und mich mit dem MMA/Grappling Programm. Für Ramin ging es glaube ich schon um 07:30 mit der Technik Klasse im Thaiboxen los, und danach Pratzen Training. Insgesamt hat er, wenn er alles mitmacht, einen 8 Stunden Trainings-Tag vor sich.
Nun dazu später mehr :-)
Das Training fängt mit aufwärmen an, ähnlich dem unseren. Danach folgt der Technik-Teil mit
3-5 Techniken, manche neu, andere bekannt. Anschließend der so genante Cardio-Teil, bei dem Wetter mega anstrengend und man fragt sich wie man noch die Kraft aufbringt für 3 Runden rollen a 5 Minuten. Aber es geht. In jedem Fall weiß man danach was man getan hat.
Die Gruppe ist recht groß und setzt sich aus allen Teilen der Welt zusammen; Kanadier, Schweden, Engländer, Deutschland, Tschechen und Amis. Und es geht, jeder ist nett und freundlich und man achtet darauf, dass sich keiner verletzt. Das Niveau ist unterschiedlich: von gerade angefangen bis hin zu ein paar Jahren Erfahrung.
Nach ca. 2,5 Stunden ist die Einheit zu Ende und man hängt an der Wasserflasche, sofern man nicht alles schon vorher vernichtet hat.
Ramin hat in einer, sagen wir mal, Beginner-Gruppe trainiert und war alles andere als begeistert von dem Training; zu wenig Einsatz von den Trainern, zu wenig Technik-Training, nur ballern bis zur Erschöpfung. Das hat dazu geführt, dass er die zweite Einheit bei der MMA Gruppe mitmachen wollte, somit waren wir wieder vereint :-)

Zweite Einheit:
Um 16 Uhr ging es weiter mit dem Training, zwischen den Einheiten war Frühstücken angesagt, ausruhen und den Flüssigkeits-Speicher wieder auffüllen, damit man ausreichend hatte.
Jeder macht sich selber warm und dehnt sich, danach wurden je drei Einheiten Schattenboxen, Sparring und Pratzen-Training, die von ein paar Thais gehalten wurden, gemacht. Jeweils 5 Minuten mit kurzen Pausen von je einer Minute. Habe ich das Wort Schweißtreibend schon erwähnt gehabt? Eine andere Beschreibung wäre nass, wie frisch aus der Dusche gestiegen.
Nun damit nicht genug es stand wieder Cardio auf den Programm. Nun was soll ich sagen: wer schon mal sich über unser Abschlusstraining innerlich beschwert hat, die Kombi Wetter & Sparring machen das noch mal eine Nr. anstrengender.
Da das ja nicht ausreicht ist nochmal rollen angesagt. Schweißtreibend ist oben schon gefallen, wobei es war irgendwie keine Flüssigkeit mehr da. :-)
Damit hatten wir unsere ersten zwei Einheiten a 2,5 Stunden erfolgreich hinter uns gebracht. Ich fühlte mich mega gerädert, aber zufrieden.

Tag 5
Nun der Tag beginnt wie der letzte um 9 mit der ersten Einheit nur das es 1. ein wenig schwerer fiel, aus dem Bett zu kommen irgendwie steckte einem der Vortag in den Knochen, und 2. es regnete wie aus Eimern. Nun, die hierdurch resultierende Luftfeuchtigkeit führte dazu, dass man ohne irgendwas gemacht zu haben schon durchgeschwitzt war.
Außerdem macht es das Atmen schwerer, wenn man es nicht gewohnt ist. Also was soll ich sagen: es waren anstrengende 2,5 Stunden.
Um fit zu sein für die nächste Einheit am Nachmittag, sind wir dann in das 10 Minuten zu Fuß entfernte Spa gegangen, wo wir uns eine Thai Massage gegönnt haben. 300 Baht (6 Euro) 1 Stunde lang von einer kleinen Thai mit Knien, Ellenbogen gedrückt, geknettet und verbogen zu werden, ist schon recht angenehm. Allerdings war die kleine Thai danach irgendwie fertig, denke mal es war keine leichte Arbeit mit uns Fliegengewichten. :-)

16 Uhr nach der Massage und einem kleinen Nickerchen waren wir fit für die zweite Einheit. (das nennt man schamloses Übertreiben)
Wieder 2,5 Stunden Schattenboxen, Sparring, Pratzen, Cardio, Rollen. Ohhh man, ich glaube ich werde alt. In jedem Fall fühlte ich mich danach so.
Die heiße (lauwarm) Dusche ruft. So langsam muss ich mir Gedanken über meine Klammoten mache, sie gehen mir aus, zumindest die sauberen. Also werden die Sport Sachen einfach mit geduscht.
Mein bester Freund ist hier übrigens der Herr Tiger mit Nachnamen Balm geworden. Ohne das Zeug wäre mein Rücken immer noch nicht in der Lage, auch nur eine Einheit mit zu machen. Aber Tiger Balm Soft (hier neu entdeckt) vor dem Training auf den Rücken wirkt wahre Wunder. Ich werde mich hier gut eindecken mit dem Zeug.

Den Abend haben wir dann nur noch mit essen und relaxen verbracht.
Um 9 stehen wir wieder auf der Matte :-)

Tag 6
Irgendwie fällt das Aufstehen immer schwerer, nicht weil man nicht wach wird, sondern weil das Aufstehen eben schwer ist. Irgendwie sagt mein Körper: “Nein, ich will mich nicht bewegen.”
Aber mein Kopf war überzeugender. :-) Beim Kaan übrigens nicht, allerdings ist er auch nun der zweite Rückengeschädigte (hatte kurz vorher einen Bandscheiben Vorfall.)
Nun, das Training hat geschlaucht. Ein Cardio-Programm, das es in sich hatte. Neben anderem insgesamt so etwas um die tausend Wiederholungen. Unterschiedliche Übungen (ich habe mit Sicherheit alle mit gemacht *gg*) für den Bauch, danach war wieder rollen angesagt. Allerdings leichter gesagt als getan, wenn man das Gefühl hat, sich nicht mehr bewegen zu können. Aber irgendwie waren noch drei Runden a 5 Minuten drin. Danach war aber Schicht im Schacht.
Nach einer kurzen Verschnaufpause haben wir nach unserem Abtrünnigen geschaut und ihn doch tatsächlich aus dem Bett geschmissen, so dass er pünktlich mit uns zum Frühstücken konnte.
Nach einem ausgiebigen Mahl beschlossen Kaan und ich uns wieder durchkneten zu lassen, Ramin ging ins Bett.
16 Uhr, ich habe mich nach der Massage noch kurz hingelegt und muss sagen: Ohh man ist mein Kopf gut, er war mal wieder sehr überzeugend und hat mich zur Matte geführt. Kaan und Ramin waren schon fleißig da ich ein wenig zu spät war. Nach dem Aufwärmen und leichtem Sparring habe ich mich erstmals an die Pratzen gewagt. Es hat Spaß gemacht, wenn ich nun noch wüßte, was ich da getan habe und wie mein Magen Inhalt drin geblieben ist, dann wäre es noch besser. Danach rollen mit Handschuhen. Ich glaube ich bin nicht dazu geschaffen, irgendwie wurde ich verdammt viel getroffen. Habe mit einem Tschechen gemacht, der in Hamburg lebt, und muss sagen: der Kerl ist Fit. Er hatte schon ein MMA Fight bei einer großen Veranstaltung gegen einen vom Team Taifun, den er allerdings verloren hatte.
Nach insgesamt zwei Kämpfen dachte ich nun hätte ich es endlich geschafft, großer Irrtum. Ich sage nur eins: CARDIO. Den Zustand, wenn man sich nicht mehr bewegen kann, nennt man glaube ich tot, oder? Nun irgendwo da befand ich mich und ich glaube, ich war an nicht der Einzige.
Duschen, ausruhen, essen ausruhen und schlafen so kann man den heutigen Abend gut umschreiben, denke ich.
Ich mache nun auch das Licht aus,
Gute Nacht Jon Boy
(Waltons)

Tag 7 & 8
Nun es hat sich nix wirklich Spannendes ereignet. Wir stehen auf und trainieren, ruhen uns aus oder gehen zum Spa, um die geschundenen Muskeln zu entspannen, genießen die Wärme und das gute Essen. Man kommt sich ein wenig wie ein Profi-Sportler vor, das einzige was fehlt ist ein persönlicher Coach. Aber wann hat man die Möglichkeit den Sport, den man mag, quasi direkt vor der Tür zu haben? Direkt vor der Tür meines Bungalows ist ein Fitness-Bereich: nicht viel, nicht Top, aber mehr als ausreichend; direkt daneben der erste Bereich (von dreien) in dem das Thaibox-Training stattfindet, ein Ring, Sandsäcke und eine große Mattenfläche. Das heißt morgens aufstehen und 30 Sekunden später bin ich auf der Matte beim Training. Allerdings muss ich ja gestehen, der einzige von uns, der es wirklich geschafft hat die ganzen 5 Tage 2 Einheiten mitzumachen, war Ramin. Gestern und heute fehlte bei mir einfach die Energie, mich nachmittags noch mal so hoch zu puschen. Nur rollen ich wäre bestimmt dabei gewesen.

Gestern Abend sind wir zur Abwechslung in ein Shopping Center gefahren, ein wenig einkaufen, rum schlendern, Geld wechseln, essen, quasi Zivilisation schnuppern

Interessanterweise liegt das Camp auf einer Verbindungsstraße zwischen zwei Hauptstraßen die sehr stark befahren sind. Biegt man von einer dieser Strassen ab hat man teilweise das Gefühl mitten durch oder an einem tropischen Dschungel zu sein und genau diesen Eindruck vermittelt es auch wenn man sich im Camp umschaut. Letzte Nacht wurde ich von Lärm auf meinem Bungalow Dach geweckt: lautes, schnelles Trapsen und Springen. Die Vermutung liegt nah, dass es sich um Affen handelt, weil Hunde gibt es viele, aber Katzen habe ich erst eine gesehen. Und na ja, Hunde können ja nicht so klettern.

Heute Morgen (Freitag) haben wir ein kleines Camp Turnier veranstaltet, allerdings waren nicht viele da, leider bzw. zum Glück, drei Kämpfe a 5 Minuten aus dem Stand haben mir mehr als gereicht. Zwei Gewichtsklassen gab es, Ramin und ich holten in unserer Klasse ersten und zweiten Platz von 4 Teilnehmern. Er hat seinen ersten Kampf durch Submission gewonnen und ich Meinen in der Verlängerung durch einen Takedown nach Punkten. Danach haben wir gegeneinander im Finale gekämpft welches der Ramin durch einen Punkte Sieg nach einem Takedown, mit dem Gong, für sich entscheiden konnte.

Jeder von uns hat dann noch gegen den Ersten und Zweiten der anderen (leichteren) Gewichtsklasse gekämpft. Ramin verlor seinen Kampf gegen einen sehr guten Kämpfer durch Submission ich gewann meinen nach Punkten durch einen Takedown. Wir beide brauchten im Anschluss ein Sauerstoffzelt.

Dieses „interne“ Turnier hat viel Spaß gemacht, da es doch etwas anders war als normales Training.
Die nächsten 2 Tage ist erst mal etwas Ruhe angesagt, da hier in Thailand Songkran Festival gefeiert wird, auch als Wasser Festival bekannt. Das ist das Thailändische Neujahrsfest wo man mit Wasser nass gemacht wird und anschließend mit Babypuder bestäubt wird damit wird einem Glück gewünscht fürs neue Jahr. Hhmmm, man sollte vielleicht erwähnen, dass hier jeder jedem dann Glück wünschen will und sich mit allen möglichen Wasserpistolen bewaffnet. Nun dazu mehr nach der Dusche.

Tag 9 & 10
An den Tagen haben wir das gemacht, was man im Urlaub so macht: am Strand gelegen und uns die Sonne auf den Bauch brennen lassen. Samstag waren wir an einem Strand Namens Kata. Soweit eigentlich ganz nett, aber recht voll und im Wasser gelegentlich was Müll; nicht viel, aber er war da. Es lag wahrscheinlich daran, dass dort auch recht viele Hotels sind und es deswegen dort natürlich auch recht voll ist. Abends ist Kaan mit den Jungs aus Hamburg noch nach Patong rein gefahren, um zu feiern. Dort war dann auch das Neujahresfest (Wasserschlacht) eifrig im Gange. Gegenüberliegende Bars müssen sich wohl heftige Wasserpistolen Schlachten geliefert haben, dementsprechend nass waren die Jungs wohl auch.
Da Kaan erst früh morgens heim gekommen ist, sind wir zwei alte Männer alleine losgezogen. Erst haben wir uns auf Nahrungssuche begeben, aber wegen dem Fest war alles zu. Allerdings waren genügend Leute auf der Strasse, um uns Nass zu machen. Daraufhin sind wir direkt an den Strand gegangen, diesmal ein anderer: NaiHarn. Gefahren wurden wir von einem der Thaibox-Trainer, allerdings fahren konnte man das nicht nennen, mehr so Stopp and Go, da auf den Strassen der Ausnahmezustand los war. Vor jedem Haus standen Thais, bewaffnet mit Eimern, Bechern, Wasserpistolen und Schläuchen, um jeden der vorbeikommt nass zu machen. Pickups voll mit Thais und riesen Fässern voll mit Wasser lieferten sich mit ihnen Wasser Schlachten, vorbei fahrende Mofafahrer wurden teilweise mit ganzen Eimerladungen auf ihren Rollern & Co. bombardiert. Wir im Auto hatten schön die Fenster zu :-) und blieben trocken.
Der Strand entpuppte sich als kleiner aber schöner Strand, sauber und nicht so voll wie der, an dem wir am Tag zuvor waren.

Dort haben wir es dann bis zum Abend gut ausgehalten. Abends war Kaan wieder fit und wir sind gut Essen gegangen.
Montag sind wir dann direkt wieder zu dem Strand gefahren, da es uns dort sehr gut gefallen hat. Um 5 Uhr war eigentlich Open Mat, aber wir sind lieber noch länger dort geblieben, so bis um 6 Uhr und haben die Sonne bis zum letzten ausgenutzt.

Morgen ist wieder normales Training angesagt, um 9 Uhr morgens die erste Einheit. Nun, bin mal gespannt wie es sein wird, nachdem wir uns die letzten Tage ein wenig von der ersten Woche erholt haben und ob wir fleißig auch die zweite mitmachen.

Tag 11
9 Uhr wir standen auf der Matte bereit zum Schwitzen und Keuchen.
Aufwärmen, Dehnen, eigentlich war ich schon K.O. Es war mörderisch heiß/feucht, es fehlte die Luft zum Atmen. Aber egal, weiter, da müssen wir durch.
3 Submission Techniken aus der Guard, recht gut, aber muss man üben, damit man sie nicht wieder vergisst.

Danach stand wieder Cardio auf der Matte um uns fertig zu machen, aber er hat uns nicht klein bekommen und die Luft reichte noch für drei Runden rollen a 5 Minuten.

Tags zuvor, haben wir uns einen Fahrer bestellt, der uns um halb 12 abholen sollte, damit wir uns zwischen den Einheiten am Strand erholen könnten.
Dort waren wir dann bis kurz nach 3, konnten uns dann noch umziehen und die Tasche packen, damit wir um 16 pünktlich die zweite Einheit mitmachen konnten.
Nun, ich konnte beim Schattenboxen die anderen mit meinen Schweiß Tropfen erschlagen und bin beim sprawlen (schreibt man das so???) in meiner eigenen Schweißlache ausgerutscht.

Den anderen ging es genauso, das „schweißt“ zusammen und fördert den Gemeinschaftsgeist. :-)
Das Cardio Programm haben wir zu einer Workout Audio-CD von Bas Rutten gemacht. Schade das der so stark ist, sonst hätte ich ihm gerne gesagt, er soll den Mund halten, alter Treiber. Anschließend noch zwei Runden rollen und der Trainingstag war erfolgreich abgeschlossen.

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